Der Rhein ist seit Jahrhunderten befrachtet mit Mythen und Sagen, Legenden und Märchen. Richard Wagner bevölkerte ihn im „Rheingold” zusätzlich mit den Rheintöchtern, üble Scherze mit Geistern und Zwergen treibend. Töchter und Nixen des Rheins gibt es, sehr gegensätzlicher Art, auch in der Moderne. Ihr Rheingold liegt nicht verborgen in den Tiefen des Flusses, sonder hör- und sichtbar in ihren Kehlen und Händen. Ihre Passion ist nicht gebunden an das Element des Wassers, sie ist verankert im Wesen der Musik.
Einer Musik, erfahren aus den Werken großer Meister, einer Musik, die Grenzen überspringt und in vielfältiger Sprache gegenwärtig frisch und unmittelbar zu uns spricht.



Programme:


„Ticket to paradise
Die Rheinnixen zu Wasser, Luft und Land”
Mal als verführende Loreley, mal als Schwestern oder Rivalinnen erzählen die Rheinnixen vom irdischen Leben und himmlischen Freuden.
Dabei bewegen sich die Musikerinnen verwandlungsfähig auf Pfaden von Lied, Kabarett und Chanson.


„Von Wasser, Nixen und Intrigen”
Allerlei Verführungskünste an Gestaden der Musik-Liebesgeschichte der letzten zwei Jahrhunderte. Lieder und Duette über die Oper bis zum Chanson und Cabaret


„Auf dem Wasser zu singen”
„Bald gras ich am Neckar, bald gras ich am Rhein…” Die Nixen in ihrem Element: Lieder und Duette entlang der Ströme


„Catalogue de Fleurs”
Wasser, Grün und ein schönes Gesicht

Ein bunter Strauß aus Liedern, die das Thema „Natur, Blumen, Wasser und Gärten” auf besonders poetische Weise behandeln. Und warum nicht am Ende auch mal Blumen fürs Publikum?


„Ironie und Heiterkeit”
Eine Begegnung mit der anderen Seite des Judentums
Rezitation: Vreneli Busmann

Aus der Fülle reicher Schaffenskraft jüdischer Komponisten findet sich in diesem musikalisch-literarischen Programm eine Auswahl geistreicher, elegischer, anrührender Werke, die - in ihrem jeweils eigenen Zeitgeist - durch Humor, Anspielung und Pointe bestechen. Das besondere Vokabular jüdischer Dichterinnen und Dichter gewinnt in der Übersetzung in die musikalische Sprache, und im Einklang mit ihr an bildlicher Kraft und Doppelbödigkeit. Ein in Stilistik und Vielseitigkeit spannendes Programm abseits gewohnter Pfade.


„Spätlese”
„Noch ist der Herbst nicht ganz entflohn”

Vergänglichkeit und Abschied in Natur und Seelenstimmung - gerade Liedkomponisten wussten dies eindringlich und atmosphärisch dicht zu beschreiben. Wenn die Herbststürme vorbeigezogen sind, liegt jedoch wieder eine neue, erwartungsfrohe und lichterhelle Zeit in der Luft… Musik im späten Jahreslauf.


„Musik und Lesung zum Advent”
(seit Jahren ein Klassiker)
Rezitation: Vreneli Busmann

Die Rheinnixen feiern Weihnachten und begleiten Sie zusammen mit der Schauspielerin Vreneli Busmann auf eine musikalisch-literarische Reise durch die schönsten Länder und Traditionen. Die Rheinnixen wählen höchst abwechslungsreiche und originelle Programme aus, welche die erwartungsfrohe Zeit im Advent bis hin zum Weihnachtsabend beschreibt. Sie bereisen Länder wie z. Bsp. England, Spanien, Frankreich, Norwegen, Tschechien und Polen und spüren dort den schönsten musikalischen Traditionen nach. Vreneli Busmann spannt dazu den literarischen roten Faden und streut stimmungsvolle oder kritische Gedichte bekannter Dichter ein.





Mit Duetten und ausgewählten Liedern von:

Henry Purcell (1659-1695)
Gioacchino Rossini (1792-1868)
Franz Schubert (1797-1828)
Fanny Hensel (1805-1847)
Felix Mendessohn-Bartholdy (1809-1847)
Robert Schumann (1810-1856)
Franz Abt (1819-1885)
César Franck (1822-1890)
Peter Cornelius (1824-1874)
Carl Reinecke (1824-1910)
Johannes Brahms (1833-1897)
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Peter Tschaikovskij (1840-1893)
Antonín Dvořák (1841-1904)
Gabriel Fauré (1845-1924)
Cécil Chaminade (1857-1944)
Gustav Mahler (1860-1911)
Max Reger (1873-1916)
Edmund Nick (1891-1973)
Erich Wolfgang Korngold (1897-1957)
Francis Poulenc (1899-1963)
Gerald Finzi (1901-1956)
Joaquín Rodrigo (1901-1999)
Benjamin Britten (1913-1976)
John Rutter (1945)
Camille van Lunen

Opernduetten von:

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
W.A. Mozart (1756-1791)
Otto Nicolai (1810-1849)
Jaques Offenbach (1819-1880)
Léo Delibes (1836-1891)
Peter Tschaikovskij (1840-1893)
Engelbert Humperdinck (1854-1921)

und Cabaret von:

Friedrich Hollaender (1896-1976)
George Gershwin (1898-1937)
Kurt Weill (1900-1950)
Camille van Lunen

u.v.a.



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